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Individuelle |
Nützliche Tipps zur MPU Nicht alles glauben Glauben Sie nicht alles, was über die MPU
erzählt wird. Von
einigen selbsternannten Verkehrspsychologen /
Verkehrspädagogen
hört man Horrorzahlen über Durchfallquoten bei der
MPU. Es
wird behauptet, dass 90 % der Betroffenen durchfallen würden. Im Jahr 2007 z.B. haben ca.49 % ein positives MPU-Gutachten bekommen, weitere ca. 15 % ein negatives Gutachten mit Kurszuweisung. Diese könnte man auch als bedingt positiv bezeichnen.
Wenn Sie noch Zeit haben Wenn Sie
bis zu Ihrer MPU noch Zeit haben, nutzen Sie die Sperrzeit, um Ihre
Vergangenheit aufzuarbeiten. Wenn Sie nicht mehr viel Zeit haben, nehmen Sie unbedingt die Hilfe eines Fachmannes in Anspruch – dann geht es mit der Aufarbeitung schneller und effektiver.
Vorbereitungskurse Vorbereitungskurse sind durchaus legitim. Sie dienen auch der Beseitigung irrationaler und deshalb hemmender Ängste der Betroffenen vor der MPU – und sind so auch eine Vorbeugungsmaßnahme im Sinne einer seriösen Vorbereitung auf die MPU.
Dolmetscher Wenn Sie ausländischer Mitbürger sind und Deutsch nicht so richtig sprechen, verstehen oder schreiben können, müssen/sollten Sie einen vereidigten Dolmetscher in Anspruch nehmen.
Seien Sie pünktlich Die
Empfehlung ist eigentlich überflüssig. Kommen Sie
aber
ausgeruht. Nehmen Sie sich den ganzen Tag frei.
Kleidung Denken Sie an das Sprichwort „Kleider machen Leute!“ Kommen sie sauber und gepflegt zur MPU. Sie sollten einen seriösen Eindruck machen. Erscheinen Sie in abgewetzten Jeans und alten Turnschuhen, kann der Gutachter – auch ungewollt – evtl. negativ auf Ihren Charakter schließen. Das gleiche gilt für das Gegenteil. Jeder sollte das anziehen, worin er sich wohl fühlt. Ein Rechtsanwalt vielleicht in seinem Anzug, der Student in seiner Jeans. Die Kleidung muss zu Ihnen passen.
Gesprächsführung Die Gesprächsführung obliegt natürlich dem MPU-Gutachter. Er stellt seine Fragen. Trotzdem, wenn Sie sich bei einem Thema sicher fühlen, erzählen Sie ruhig etwas ausführlicher – wenn Sie nicht gerade über die neusten Fußballergebnisse reden, wird er Ihnen wahrscheinlich zuhören.
Wartezeit Bleiben
Sie gelassen – auch nach längerer Wartezeit. Vermeiden Sie Gespräche mit Wartenden – meist macht man sich nur gegenseitig verrückt, die allerletzten Tipps werden ausgetauscht, die garantiert falsch sind.
Hinweise der MPU-Gutachter Wenn der Gutachter Sie auf Widersprüche im Gespräch hinweist, „verlieren Sie nicht den Kopf“, Nutzen Sie die Möglichkeit, diese auszuräumen – und denken Sie daran; kein Psychologe, auch kein MPU-Gutachter, möchte unbedingt ein negatives Gutachten schreiben.
Ihre Brille(n) nicht vergessen Diese brauchen Sie vielleicht, um noch Fragebögen auszufüllen oder für den Reaktionstest etc. |
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