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Raimund Eising
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7. MPU-Therapie / erweiterte Angebote

Sie haben, wenn Sie in meiner Homepage "geblättert" haben, schon viel über die MPU erfahren und wissen jetzt, warum Sie bei der letzten MPU durchgefallen sind - oder wenn Sie noch nicht bei einer MPU waren, was der MPU-Gutachter von Ihnen verlangt, damit er Ihnen ein positives MPU-Gutachten schreiben kann.

Ein "Idiotentest", wie die MPU volkstümlich genannt wird, ist sie sicher nicht - ansonsten gebe es nicht die hohe Durchfallquote.

Sie bekommen nur eine positive Begutachtung bei der MPU, wenn Sie glaubhaft machen können, dass Sie sich intensiv mit Ihrer persönlichen Vorgeschichte auseinander gesetzt haben und es dadurch zu einer Verhaltensänderung gekommen ist.
Wenn Sie die Zeit bis zur MPU sinnvoll nutzen, haben Sie eine wesentlich größere Chance, den Führerschein wieder zu erhalten.

Wichtig ist hier: Es  gibt  kein MPU-Standardprogramm.  Sie  selbst  tragen  zur  Gestaltung des Ablaufs bei, indem Sie Ihre persönlichen Erfahrungen, Vorstellungen und Wünsche mit einbringen.                                                                        
Das wichtigste Ziel hier ist die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis und diese auch dauerhaft zu behalten!!

Nun aber zum Eigentlichen:
Wie sieht nun eine erweiterte Beratung, bzw. eine sinnvolle Therapie für die MPU bei Auffälligkeiten bei Alkohol - Drogen - zuviel Punkten oder Straftaten aus?

Klicken Sie einfach die für Sie relevanten MPU-Punkte an: Allen folgenden Beratungsangeboten geht eine kostenlose, unverbindliche telefonische Abklärung der persönlichen Situation voraus. Klicken Sie einfach die für Sie interessanten Punkte an.


1. MPU-Therapie bei Alkohol 2. MPU-Therapie bei zuviel Punkten
3. MPU-Therapie bei Drogen 4. MPU-Therapie bei Straftaten
5. MPU-Therapie bei Medikamentenmissbrauch 6. Zu den Kosten, zum Therapiezeitraum, Bestätigung etc.

1. MPU-Therapie bei Alkohol

Hier stellt sich zuerst natürlich die Frage:

Kontrolliertes Trinken oder totale Abstinenz?
Zunächst muss abgewogen werden, ob absolute Alkoholabstinenz angezeigt ist oder es noch reicht, zum "Kontrollierten Trinken" zurückzukommen.

Die Entscheidungsfreiheit ist hier leider etwas eingeschränkt, bedingt dadurch, was der MPU-Gutachter - wahrscheinlich - von Ihnen erwartet bzw. fordern wird!

Eine wichtige Rolle bei dieser Entscheidung spielt die Höhe der Alkoholkonzentration bei der Polizeikontrolle, Ihr Zustand bei dieser Kontrolle (konnten Sie noch einigermaßen gut laufen, sprechen etc.), Ihr Lebensalter, wie viele Jahre Sie schon übermäßig Alkohol getrunken haben, oder ob Sie schon einmal oder mehrere Male auffällig geworden sind etc.

Wir treffen gemeinsam eine Entscheidung, die vor dem Hintergrund einer MPU angezeigt ist.

Im Einzelnen könnte unser Vorgehen folgendermaßen aussehen (nicht zwingend):

  • Informationslücken schließen.
    Beantwortung Ihrer Fragen zur MPU: Wie läuft eine MPU ab?
    Welche medizinischen Nachweise (Leberwerte, EtG-Werte etc.) werden von Ihnen bei der MPU verlangt? Wann können Sie einen Antrag auf Wiedererteilung stellen?
    usw.

  • Diagnostik / Biografie.
    Am Anfang jeder MPU-Beratung / MPU-Therapie steht die Diagnostik.
    Detaillierte Analyse der jeweiligen Auffälligkeiten.
    Bestehen Zusammenhänge zwischen Ihrer Biografie (Lebensgeschichte) und Ihrem Trinkverhalten? Selbstverständlich entscheiden nur Sie, was Sie sagen! Auch bei Ihrer MPU-Begutachtung brauchen Sie nur soviel gegenüber dem MPU-Gutachter über sich preiszugeben, wie er benötigt, Sie vernünftig zu beurteilen und sein MPU-Gutachten zu schreiben.

  • Schonungslose Kritik der Vergangenheit und des Trinkverhaltens.

  • Welche Trinkmotive hatten Sie in der Vergangenheit?

  • Veränderung des zukünftigen Trinkverhaltens und Motive.
    Wie wollen Sie in Zukunft mit Alkohol umgehen? - Kontrolliert trinken oder abstinent leben?
    Formulierung der Ziele!

  • Wie gehe ich in Zukunft dem Alkohol aus dem Weg?
    Kritische Situationen, zum Beispiel: "Nein-sagen", erlernen.

  • Rückfallgefahr und Vermeidung.
    Der MPU-Gutachter möchte von Ihnen wissen, wie Sie Ihre persönliche Rückfallgefahr in Ihr früheres Trinkverhalten einschätzen. Es reicht hier nicht aus zu sagen: "Ich trinke bestimmt nichts mehr"!

  • Vermittlung von Wissen über Alkohol.
    Grundformen des Alkoholismus, Wirkungen, Berechnung, Gefahren, Krankheiten, Abbau vom Alkohol etc.

  • Generalprobe für die MPU.
    Training der konkreten Fragen und deren Beantwortung, die der MPU- Gutachter stellen wird. Hier erproben Sie die eigene Darstellung bei der MPU und lernen verbale (sprachliche) Fallstricke zu vermeiden. Diese Art der Generalprobe ist keinesfalls unseriös, wenn wir vorab ehrlich an einer Aufarbeitung Ihrer Vergangenheit gearbeitet haben!

Zu den Kosten, zum Therapiezeitraum, Bestätigung etc.




2. MPU-Therapie bei zu viel Punkten


Müssen Sie wegen zuviel Punkten zu einer MPU, haben sie wahrscheinlich Geschwindigkeitsübertretungen begangen, Ihr Handy während des Fahrens benutzt, sind zu dicht aufgefahren oder haben das Rotlicht nicht beachtet. Vielleicht sind Sie auch "schwarz" gefahren oder habeneine Unfallflucht begangen.

Im Einzelnen könnte unser Vorgehen hier folgendermaßen aussehen (nicht zwingend):
  • Informationslücken schließen.
    Beantwortung Ihrer Fragen zur MPU: Wie läuft eine MPU ab? Was wird von mir verlangt? Wann kann ich einen Antrag auf Wiedererteilung stellen? usw.

  • Diagnostik / Biografie.
    Am Anfang steht auch hier die Diagnostik.
    Detaillierte Analyse der jeweiligen Auffälligkeiten.
    Bestehen Zusammenhänge zwischen Ihrer Biografie (Lebensgeschichte) und Ihrem Verhalten im Straßenverkehr? - Selbstverständlich entscheiden nur Sie, was Sie sagen!
    Auch bei Ihrer MPU-Begutachtung brauchen Sie nur soviel gegenüber dem MPU- Gutachter über sich preiszugeben, wie er benötigt, Sie vernünftig zu beurteilen und sein MPU-Gutachten zu schreiben.

  • Schonungslose Kritik der Vergangenheit und Ihr auffällig gewordenes Verhalten im Straßenverkehr.

  • Gefahrenbewusstsein.
    Bewusstmachung welches Gefahrenpotential die einzelnen Verstöße in sich tragen. Aspekte der Verkehrssicherheit.

  • Selbsteinschätzung des eigenen Fahrstils.
    Gern gestellte Fragen des MPU-Gutachter: Sehen Sie sich als guten oder schlechten Autofahrer?
    Wie würden Sie Ihren eigenen Fahrstil beschreiben und wie beurteilen Sie sich im Vergleich zu anderen Autofahrern?

  • Veränderung.
    Was ist in Ihrem Leben und / oder beim Autofahren schief gelaufen? Was haben Sie geändert?
    Was haben Sie aus Ihrer Vergangenheit gelernt? - Fragen, die der MPU- Gutachter genauestens beantwortet haben möchte.

  • Generalprobe für die MPU.
    Training der konkreten Fragen und deren Beantwortung, die der MPU-Gutachter stellen wird. Hier erproben Sie die eigene Darstellung bei der MPU und lernen verbale (sprachliche) Fallstricke zu vermeiden.
    Wie ich schon unter dem Punkt Alkohol geschrieben habe, ist diese Art der Generalprobe für die MPU keinesfalls unseriös, wenn wir vorab ehrlich an einer Aufarbeitung Ihrer Vergangenheit gearbeitet haben!

Zu den Kosten, zum Therapiezeitraum, Bestätigung etc.



3. MPU-Therapie bei Drogen

Im Gegensatz zum Alkohol gibt es bei den Drogen keinerlei Entscheidung, ob man "kontrolliert" weiter konsumieren möchte oder nicht. Hier ist absolute Abstinenz bei der MPU gefordert!!
Unser Vorgehen bei Drogen ähnelt im "Großen und Ganzen" dem Vorgehen bei der
Alkohol-MPU
Bei der Auflistung bei Alkohol ersetzen Sie das Wort Alkohol jeweils einfach durch das Wort Drogen.

Zu den Kosten, zum Therapiezeitraum, Bestätigung etc.



4. MPU-Therapie bei Straftaten

Wenn Sie wegen Straftaten zu einer MPU müssen, werden Ihnen wahrscheinlich eine oder mehrere Straftaten zur Last gelegt und zwar Straftaten, die ein hohes Aggressionspotential erkennen lassen wie zum Beispiel: Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Nötigung, Raub, Mord, Totschlag oder Vergewaltigung.

Unser Vorgehen bei Straftaten ähnelt im "Großen und Ganzen" dem Vorgehen bei der MPU-Therapie bei Punkten

Von besonderer Bedeutung ist auch hier, ob Sie Einsicht in Ihr Fehlverhalten zeigen und ob Sie sich zum positiven hin verändert haben; ob Sie rückfallgefährdet sind und was Sie in Zukunft zu tun gedenken, um neue Straftaten zu verhindern (Vermeidungsplanung).
Es geht um Ihre Einstellung zu Regeln und Normen, um Ihr Aggressionspotential und um Ihre Selbstkontrolle.

Zu den Kosten, zum Therapiezeitraum, Bestätigung etc. vgl. unten



5. MPU-Therapie bei Medikamentenmissbrauch

Medikamente sind synthetische oder natürliche Stoffe, mit denen man den Organismus bzw. die Psyche (Geist) verändern kann.
Die Medikamentensucht wird oft bagatellisiert. Nach Schätzungen gibt es ca. 1,5 Millionen Medikamentenabhängige in Deutschland. Davon sind ca. 70 % Frauen.

Frauen nehmen eher Medikamente ein als Alkohol wie zum Beispiel Männer, um die alltäglichen Probleme, Belastungen von Ehe, Beruf etc. zu bewältigen - hier vor allem Beruhigungs- und Schlafmittel.

Unser Vorgehen bei Drogen ähnelt im "Großen und Ganzen", dem Vorgehen bei der MPU-Therapie bei Alkohol
Bei der Aufarbeitung / MPU-Therapie wegen Medikamentenmissbrauch werden Sie erkennen, dass sich hier viel übertragen lässt.
Bei der Auflistung bei Alkohol ersetzen Sie das Wort Alkohol jeweils einfach durch das Wort Medikament.

Zu den Kosten, zum Therapiezeitraum, Bestätigung etc.



6. Zu den Kosten, zum Therapiezeitraum, Bestätigung etc.

Therapiezeitraum

Für eine sinnvolle vertiefte MPU-Therapie zur Erkennung der Hintergrundbedingungen, die zur Alkoholproblematik, verkehrsauffälligem Verhalten etc, geführt haben, ist oft schon eine Zeit von 10 – 15 Stunden ausreichend.
Die Stunden können auch als Doppelstunden genommen werden.


Bestätigung für Ihre Führerscheinstelle / MPU

Die Bescheinigung für die MPU geben Sie möglichst bei Ihrem Sachbearbeiter bei der Führerscheinstelle ab. Diese Bescheinigung wird dann Teil Ihrer Führerscheinakte. Die Führerscheinakte wird, nachdem Sie Ihren Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis gestellt haben, der von Ihnen ausgewählten MPU-Stelle zugesandt.


Keine vertragliche Bindung bei der MPU-Therapie

Sie gehen, wenn Sie sich für eine weitergehende Beratung oder Therapie für die MPU entscheiden, auf keinen Fall eine vertragliche Bindung ein! Sie müssen bei mir nichts unterschreiben! Sie entscheiden immer nur von Termin zu Termin, ob Sie weitermachen möchten.


Schweigepflicht / Vertrauen

Mit meiner Ausbildung stehe ich nach § 203 des Strafgesetzbuches unter Schweigepflicht. Ihre persönlichen Daten darf ich nicht weitergeben und diese werden absolut vertraulich behandelt!
Ich stehe auf Ihrer Seite - nur in einem Klima des Vertrauens ist eine positive Arbeit möglich.


Abrechnung mit der Krankenkasse

Eine Abrechnung auf Krankenschein muss abschlägig beantwortet werden.
Der Verlust des Führerscheins ist keine Krankheit und kann somit nicht der Gemeinschaft angelastet werden - so die Krankenkassen.


Kosten

Das Honorar für eine Stunde beträgt 90,- Euro incl. 19 % MwSt. Eine Stunde sind bei mir 60 Minuten und nicht - wie sonst üblich bei einer Psychologenstunde - nur 50 Minuten. In den Kosten sind auch die Vorbereitung und die Nachbearbeitung für jede Stunde enthalten.
Arbeitslosen und Geringverdienern wird ein Nachlass gewährt!


Abholung vom Bahnhof Süderbrarup

Sollten Sie keine Möglichkeit haben, selbst zu mir zu kommen, hole ich Sie gerne vom Bahnhof in Süderbrarup ab und bringe Sie nach dem Gespräch wieder dorthin zurück. Diese Leistung ist für Sie kostenlos!


Terminvereinbarung

Bei Interesse rufen Sie mich unter meiner Rufnummer 04646 / 990 408 an oder benutzen mein Kontaktformular!

Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!

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